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Böse Briefe - Eine Geschichte des Drohens und Erpressens

Das Hans Gross Kriminalmuseum und das Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz laden zum Vortrag von Ernst Strouhal
Unter dem Deckmantel der Anonymität fühlen sich Erpresser sicher – und so offenbaren sich in Droh- und Erpresserbriefen die Denk- und Gefühlswelten der Täter ebenso wie ihre kulturellen Einbettungen. Mal raffiniert, mal roh und brutal, mal erschütternd simpel und manchmal auch in einer skurrilen Weise humorvoll – Droh- und Erpresserbriefe bieten spannende Einblicke in die gelebte Praxis der Kriminalität. Der an der Universität für Angewandte Kunst Wien wirkende renommierte Kulturwissenschafter Ernst Strouhal hat diese „Kältekammern der Briefliteratur“ erstmals erschlossen. In seinem Vortrag wird er Intentionen, spektakuläre Erfolge und grandiose Fehlschläge der Briefschreiber präsentieren und ungewöhnliche Fundstücke aus verborgenen Archiven und kryptischen Sammlungen vorstellen.

Der Vortrag eröffnet eine interdisziplinäre Tagung zur Anthropologie des Briefs (3 .- 5.10.), die vom Institut für Germanistik organisiert wird und zu deren Besuch Sie herzlich eingeladen sind!

Detaillierte Informationen zum wissenschaftlichen Konzept und zum Programm der Tagung finden Sie unter: germanistik.uni-graz.at/de/forschen/naehe-und-distanz/
Informationen zum von Ernst Strouhal und Christoph Winder publizierten Buch „Böse Briefe“ finden Sie hier: www.brandstaetterverlag.com/buch/boese-briefe)
Termine
3. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Weitere Informationen
ORT: Festsaal des Meerscheinschlössls
Veranstaltungsort/Treffpunkt