Kategorie » Film/Neue Medien

Filmakademie im Atelier 12 Kino Folge 2.

ATELIER 12 KINO

Die kleine, feine Filmakademie im Atelier 12: Fime sehen. Filme hören. Filme analysieren. Aufmerksam. Auf die Feinheiten achtend. - „Filme sehen muss Arbeit sein“ (Peter Nestler)

Zweite Folge: ein deutscher Krimiautor & ein österreichischer Dramatiker im Porträt

1.)
VON OSTFRIESLAND & MALLORCA – Die zwei Leben des Hansjörg Martin
Regie: Heinz Trenczak; Buch: Hansjörg Martin & Heinz Trenczak (Deutschland 1997)
Hansjörg Martin absolvierte zunächst ein Kunststudium in Leipzig. 1941 wurde er als Soldat eingezogen und an der Ostfront und in den Niederlanden eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Maler, Bühnenbildner, Dekorateur und Clown tätig. Ab 1963 arbeitete Martin als freier Schriftsteller im Hamburger Vorort Wedel, wo er auch als Ratsherr für die SPD im Stadtrat tätig war. Die Veröffentlichung seines ersten Krimis (1965) trug maßgeblich zur Entstehung des neuen deutschen Kriminalromans bei. In seinem über dreißigjährigen Schaffen verfasste Martin rund 35 Kriminalromane, wovon einige als Vorlagen für Fernsehfilme dienten. Zudem machte er sich als Autor von Kinder- und Jugendbüchern, Hörspielen und Schulfunksendungen einen Namen. 1986 erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz. 1999 starb Hansjörg Martin auf der spanischen Insel Mallorca. (Deutsche Originalfassung) de.wikipedia.org/wiki/Hansj%C3%B6rg_Martin
2.)
THEATERGLÜHEN – Der Autor Peter Turrini
Mit Otto Schenk, Elfriede Jelinek, Claus Peymann, H. C. Artmann, Hermann Beil u. a.
Buch & Regie: Heinz Trenczak (Österreich 1999)

Das Porträt des Dramatikers Peter Turrini entstand im Laufe von fast zwei Jahren. Das Filmteam begleitete den Autor zu Lesungen und Diskussionen mit seinem Publikum, war mit ihm unterwegs auf Reisen über Grenzen, aber auch auf Reisen quer durch seinen Kopf - beim Erinnern an Kindheit und Jugend in Maria Saal und beim Rekapitulieren der gut zehn Jahre andauernden Zusammenarbeit mit den Burgtheater-Chefs Claus Peymann und Hermann Beil. Den Titel „Theaterglühen“ erhielt der Film von dem gleichnamigen Abend im Wiener Akademietheater anlässlich Peymanns Abschieds von der Burg. Peter Turrini las Liebes-szenen aus fünf Stücken, kommentierte sein Dichten fürs Theater, die Zusammenarbeit mit Schauspielern und Regisseuren, und erzählte von Erfolgen und Niederlagen auf der Bühne. Als „Grenzgänger“ zwischen Orten, Zugehörigkeiten und ästhetischen Positionen empfindet Peter Turrini sich als beheimatet allein im Wort oder im Dunkel des Theatersaals – sonst sei er ein Ruhe- und Heimatloser, ein Ersteller der Schrift, dem auch etwas von einem Archäologen anhaftet, der nach verdrängten und vergessenen Geschichten schürft. (Deutsche Originalfassung) de.wikipedia.org/wiki/Peter_Turrini

Präsentation: Heinz Trenczak
de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Trenczak
Termine
19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Weitere Informationen
Freier Eintritt! Anmeldung erforderlich! Nach Beginn kein Einlass mehr!
Reservierungen bei Johannes Sfiligoj: 0664-75094657 oder: janes.s@aon.at
Veranstaltungsort/Treffpunkt