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Reetablierung jüdischen Lebens in Graz nach 1945 - Ein Neuanfang

Das 1914 gegründete JDC, kurz „Joint“, war nach dem Zweiten Weltkrieg die wichtigste jüdische Hilfsorganisation für die jüdischen Überlebenden. Am 10. November 1945 traf der erst 26-jährige britische Staatsbürger Hyman Yantian in Graz ein und eröffnete ein Büro für diese Organisation. Der Joint betreute nicht nur die tausenden jüdischen Displaced Persons (DPs) in der britischen Zone und organisierte für sie Nahrungsmittel, Kleidung und ein Bildungsprogramm, sondern finanzierte in der Steiermark Erholungsheime für jüdische Kinder und Erwachsene sowie ein jüdisches Studentenheim in Graz. Auch bei der Versorgung und Wiedereingliederung der wenigen nach Graz zurückgekehrten Jüdinnen und Juden und der Reetablierung jüdischen Lebens in der Region spielte der Joint eine wesentliche Rolle.
Im Zentrum dieser ersten Kooperationsveranstaltung der Jüdischen Gemeinde Graz mit dem Centrum für Jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität stehen Referate des Historikers Heribert Macher-Kroisenbrunner sowie Angela und Nicholas Yantian,wobei letztere über die Arbeit ihres Vaters in Graz berichten.
Termine
13. März 2019, 19:00 - 20:30 Uhr
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Eintritt frei
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Veranstaltungsort/Treffpunkt