Kategorie » Theater/Tanz

Monster

Mit Greco, Rubio Sanchez, Bonura.
Man gibt sich dem Raum hin. Die Gedanken werden nicht real. Der Körper ist ein Stamm von Symptomen, Automatismen und Erinnerungen. Deshalb können wir nicht transparent sein. Ich möchte meine Geister durchgehen. Ich möchte diese Monstrosität berühren. Ich möchte ihre Schönheit streicheln.

Zum Thema:
Stellen Sie sich vor, dass Sie sich noch nie in einem Spiegel gesehen haben und nicht einmal wissen, wie Sie Ihr Bild erkennen können. So könnte man sich von der Vorstellung des Körpers aus Fleisch und Knochen oder von den Formen, Gewohnheiten und Erinnerungen, die unser Körper verinnerlicht hat, befreien. Das Ergebnis ist ein neutraler Körper ohne Bremsen, der die Hindernisse des Körpers extrem überwinden kann; es ist eine tabula rasa im Griff verschiedener Metamorphosen. Der Körper akzeptiert ohne jeglichen Kriterium die unendlichen Reize, die von außen kommen, wandelt sie in Formen, Bewegungen, Ausdrücke und Geisteszustände um. Er setzt sich aus einer Reihe von Bildern zusammen, die ihn transformieren. Diese Begegnungen führen zu einem turbulenten Kampf, bestehend aus unendlichen und unkonventionellen Mikrobewegungen, die einem monströsen Körper Leben geben.

Ausgehend vom Vergleich zwischen der Schönheit und dem Erhabenen von Burke, den Umberto Eco in der "Geschichte der Schönheit“ aufgegriffen hat, möchte das Projekt die Vorstellung von Monströsem als hässlich und unangenehm unterminieren. Der Monsterkörper, der die Schönheit überwindet, schafft eine neue Bewegungssprache, die das Sublime anstrebt.

DAS SCHÖNE IST SCHÖN, ABER DER MONSTRÖS KANN SUBLIM SEIN.

KONZEPT UND PERFORMANCE:
Marta Greco und Amanda Rubio Sanchez
BÜHNE UND KOSTÜME: Carlotta Bonura
AUSSTATTUNGSASSISTENZ: Marina Zyubina
LICHT: Ronny Priesching
MUSIK: Danilo Randazzo
FOTOS: Irenea Privitera
GRAPHICS: Lucia Scuderi
Termine
Premiere 10. April 2019, 20:00 Uhr
11., 12. April 2019, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort/Treffpunkt