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Gerlind Zeilner

Cowgirls
Gerlind Zeilner interessiert sich für die Spannungen und Ambivalenzen innerhalb der Malerei hin zu tendenziell klischeehaften, von einer männlich dominierten Kunstgeschichte geprägten Bildideen. In ihrer strukturell signifikanten und darin fragilen, gebrochenen Virtuosität arbeitet Zeilner an figurativ-abstrakten Bildräumen voller kritischer wie farbenprächtiger Andeutungen über das Dasein als Malerin unter Malern – wie von Frauen unter Männern.

In geselligen Szenen des Zusammenseins und des gemeinsamen Erlebens von fiktiven Western- und realen Künstler-Bars werden tendenziell heldenhafte und überzogene männliche Gesten mittels eines speziellen Farb- und Formgefüges kritisch bis humorvoll hinterfragt und erfrischend neu gesetzt, beispielsweise in Auseinandersetzung um Bar-Bilder bei Nicole Eisenman, Jörg Immendorff oder Henri de Toulouse-Lautrec.

Im Verlag für moderne Kunst erscheint ein umfangreicher zweisprachiger Katalog im grafischen Design von Thomas Kussin, mit zahlreichen Abbildungen aktueller Malerei und Zeichnung sowie weiterführenden Texten von Jurriaan Benschop, Sandro Droschl, Denise Milstein und Thomas Raab.
Termine
Eröffnung 3.Juli 2020, 18:00 Uhr
4. - 31. Juli 2020, Di, Mi, Fr - So 10:00 - 18:00 Uhr, Do 10:00 - 20:00 Uhr
1. - 31. August 2020, Di, Mi, Fr - So 10:00 - 18:00 Uhr, Do 10:00 - 20:00 Uhr
1. - 8. Oktober 2020, Di, Mi, Fr - So 10:00 - 18:00 Uhr, Do 10:00 - 20:00 Uhr
Weitere Informationen
(c) Foto: Gerlind Zeilner, Mopp (Mop), 2019
Veranstaltungsort/Treffpunkt